Meine Photovoltaik-Anlage

Rieden im Vilstal, Amberg - Sulzbach
in der Oberpfalz, Bayern

Photovoltaik-Anlage

in Rieden im Vilstal, Amberg-Sulzbach
in der Oberpfalz, Bayern
Photovoltaik Lexikon

Photovoltaik - Lexikon (Begriffe von A - Z)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q |R | S | T | U-V | W | X | X-Z

A

  • Abschattung

    • Unter Abschattung versteht man in der Photovoltaik die Verschattung von Solarmodulen, was die Leistung und damit den Ertrag der mit dem/den betroffenen, in Reihe geschalteten Modulen überproporzional mindert.
  • Abschreibung von Solaranlagen

    • Wer eine Solaranlage baut, kann auch Steuern sparen. Allerdings sind die Regelungen für Abschreibungsfristen bei Solaranlagen etwas widersprüchlich. Laut Afa-Tabellen (Absetzung für Abnutzung) können Solaranlagen in 10 Jahren gewinnmindernd abgesetzt werden, Fotovoltaikanlage in 20 Jahren. Aber jede Fotovoltaikanlage ist gleichzeitig eine Solaranlage. Daher könnte auch in 10 Jahren abgeschrieben werden. Jedoch bestehen die meisten Finanzämter zur Zeit auf einer Abschreibungsfrist von 20 Jahren. Die Anschaffungskosten können dann anteilig über 20 Jahre als Ausgaben geltend gemacht werden.
      Die nächste Frage lautet, linear oder degressiv abschreiben? Wer eine lineare Abschreibung wählt, kann 5% der Anschaffungskosten 20 Jahre lang absetzen. Bei der degressiven Abschreibung lassen sich 20% im ersten Jahr absetzen, maximal jedoch das Doppelte des linearen Abschreibungsbetrags. Dieser Satz bleibt die nächsten Jahre bestehen. Da der Restwert der Solaranlage sinkt, mindert sich auch Betrag, den man abschreiben kann. Sobald letzterer auf 5% gesunken ist, wird weiter bis zum Ende der Abschreibungszeit mit 5% gerechnet. Man kann nur im Einzelfall entscheiden, welches die bessere Abschreibungsform ist.
  • Absorption

    • Wird die Intensität von Licht beim Durchgang durch ein Material abgeschwächt, spricht man von Absorption.
  • Amorphe Solarzelle

    • Die Solarzelle aus amorphen Silizium wird mit Hilfe der Dünnschichttechnik hergestellt.
  • Air mass ( AM )

    • Air mass ( AM ) ist die englische Bezeichnung für Luftmasse. Die Luftmasse der Erdatmosphäre, durch die das Sonnenlicht dringt, beeinflusst dessen spektrale Zusammensetzung. Der Zahlenwert bei AM 1,5 ist der Faktor, um den der minimale Weg durch die Atmospähre bei senkrechten Einfall verlängert wird.
  • Amortisationszeit

    • Die Amortisationszeit ist die Zeit, in der eine Photovoltaikanlage durch Stromerzeugung die Investitionskosten wieder einspielt. Die Amortisationszeit ist abhängig von der Einspeisevergütung, den Investitionskosten, der Art der Anlagenfinanzierung, sowie dem Jahresenergieertrag der Anlage. Nicht zu verwechseln mit der Energierücklaufzeit.
  • Aufdachmontage

    • Bei dieser Montageart werden Profile oberhalb der Dacheindeckung montiert, um darauf die Solarmodule zu befestigen. übliche Montageart
  • Azimut

    • Unter Azimut versteht man in der Photovoltaik den Winkel, um den die Ausrichtung der Generatorfläche (bzw. der Dachfläche) von absolut Süden (180°) abweicht. (-) Grade bedeuten Ostausrichtung, (+) Grade bedeuten Westausrichtung des Stromgenerators.
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B

  • Back Surface Field

    • Unter Back Surface Field versteht man in der Photovoltaik eine auf der Rückseite kristalliner Zellen aufgebrachte Schicht, die der Verbesserung des Wirkungsgrades dient.
  • Belastbarkeit von Modulen

    • Solarmodule werden im Rahmen ihrer Zertifizierung gemäß IEC 61215 harten standadisierten Belastungstest unterworfen, um sicherzustellen, dass sie Hagel und Schneelasten standhalten können:
      Hageltest: Simulierter Aufprall von Hagelkörnern mit 25 mm Durchmesser
      Lasten: Statische Belastung der Vorder- und Rückseite mit 2400 Pa und Frontbelastung (z.B. Schnee) mit 5400 Pa
  • Blockguss Verfahren

    • Ein Herstellungsverfahren für die Produktion polykristalliner Siliziumblöcke. Durch Erstarren zuvor hocherhitzten reinen Siliziums entstehen Blöcke von zumeist 30x30cm.
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C

  • CO2

    • CO2 ist die Abkürzung für Kohlendioxid, ein Gas das u.a. bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsteht. Der max. CO2 Gehalt unterschiedlicher Brennstoffe: Koks 20,5%, Kohle 18,9%, Heizöl ca.15,5%.
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D

  • Datenlogger

    • Der Datenlogger dient der Aufzeichnung der Ertragsdaten einer Photovoltaik-Anlage. Zum Auslesen der Daten wird das jeweilige Gerät mittels einer speziellen Schnittstellenkarte mit dem Wechselrichter verbunden.
  • Diffuse Strahlung

    • Die auf den Stromgenerator treffende Sonneneinstrahlung setzt sich aus direkter Strahlung und indirekter Strahlung zusammen. Die indirekte Strahlung unterteilt sich wiederum in diffuse Strahlung und Reflexionsstrahlung. Diffuse Strahlung erreicht die Erdoberfläche bei dunstiger Atmosphäre. Das Sonnenlicht wird dabei an Wolken, Dunst oder Nebel zerstreut und trifft nicht geradlinig wie bei der direkten Strahlung auf die Erde. Diffuses Licht ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schatten bei den Lichtverhältnissen nicht scharf begrenzt sind. Sie beträgt im Jahresmittel etwa 50 Prozent der Globalstrahlung.
  • Dünnschichtzelle

    • Im Dünnschichtverfahren hergestellte Solarzelle. Als Halbleitermaterial wird u.a. amorphes Silizium, Kupfer Indium Diselenid (CIS) und Cadmium Tellurid (CdTe) eingesetzt. Dünnschicht-Zellen sind in ihrer Form nicht an standardisierte Wafergrößen gebunden, wie dies bei den kristallinen Zellen der Fall ist. Das Trägermaterial ermöglicht, unter Berücksichtigung der optimalen Verschaltung nur gleichgroßer Zellen, beliebige Zuschnitte.
  • Dünnschichttechnik | Dünnschichtverfahren

    • Technologie oder Verfahren zur Herstellung von Solarzellen. Hierbei werden photoaktive Halbleiter in Form dünner Schichten auf ein kostengünstiges Trägermaterial (i.d.R Glas) aufgebracht. Spezielle Verfahren sind das Aufdampf-Verfahren, Sputter-Verfahren oder elektrolytische Bäder. Als Halbleitermaterial wird amorphes Silizium, Kupfer Indium Diselenid (CIS) und Cadmium Tellurid (CdTe) eingesetzt. Die hohe Lichtabsorption dieser Materialien erlauben, physikalisch betrachtet, Schichtdicken unter 0,001 mm. Die Herstellungstemperatur liegt, im Vergleich zur kristallinen Zellproduktion (bis zu 1.500°C), bei geringen 200°C bis 600°C. Der geringere Material- und Energieverbrauch und das Potential bei der Fertigungsautomatisierung bieten beträchtliche Einsparpotenziale gegenüber der kristallinen Siliziumtechnologie.
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E

  • EEG

    • Erneuerbare-Energien-Gesetz: Regelt die Einspeisevergütung regenerativer Energiequellen, z.B. Windkraft, Biomasse, Wasserkraft und auch Photovoltaik
  • Einspeisevergütung

    • Der örtliche Stromversorger ist verpflichtet, regenerativ erzeugten Strom abzunehmen und nach dem aktuellen Satz zu vergüten. Für in 2006 aufdachmontierte Solarstromanlagen bis 30 kWp Leistung beträgt die Einspeisevergütung 0,518 Cent/kWh für 20 Jahre.
  • Einspeisevertrag

    • Zum Betrieb und der Vergütung einer Photovoltaikanlage bedarf es grundsätzlich keines Einspeisevertrages mit dem Stromnetzbetreiber. Dieser muss dem Anlagenbetreiber gem. EEG den eingespeisten Strom auch ohne Vertragsabschluss abnehmen und vergüten. Vertragsgrundlage sind dann BGB und diverse Nebengesetze. Allerdings ist zur Anschlusserstellung ans Stromnetz die Kooperation mit dem Netzbetreiber, der die Einhaltung der technischen Richtlinien prüft und die Anlage abnimmt, von Vorteil.
  • Energiedach

    • Besondere Montageart, bei der rahmenlose Module in einem Profilsystem eingelegt werden. Die so entstandene Fläche ersetzt die Standard-Dacheindeckung. Besonders geeignet ist das System für Neubauten oder Dachsanierungen.
  • Erdung

    • Die Erdung einer PV-Anlage ist nur bei Anlagen mit Wechselrichtern ohne Trafo zwingend notwendig. Alle anderen Anlagen mit Trafowechselrichtern benötigen keine Erdung des Gestells. Die Erdung kann an den Gebäudeblitzableiter oder an den vorhandenen Ringanker (Potenzialausgleichsband) erfolgen.
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F

  • Flachdachmontage

    • Montageart für Solarstrommodule, bei der die Module mittels Winkel- oder Teleskopkonstruktionen auf Flachdächern installiert werden.
  • Fotovoltaik

    • Fotovoltaik (alte Rechtschreibung Photovoltaik). Die PV-Technik in den Zellen beruht auf dem sog. lichtelektrischen Effekt. Auf den Halbleiter trifft ein Lichtstrahl auf und ruft einen Elektronenfluss hervor.
  • Förderung Photovoltaik

    • Die Förderung der Photovoltaik ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt und wird in Form garantierter Einspeisevergütungen gewährt.
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G

  • Globalstrahlung

    • Bezeichnet die auf eine horizontale Fläche auf die Erde treffende Sonneneinstrahlung. Sie setzt sich zusammen aus der direkten, diffusen und reflektierten Strahlung.
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H

  • Hinterlüftung

    • Die Hinterlüftung von Solarmodulen ist für die Betriebstemperatur und damit den Wirkungsgrad der Module relevant. Ein Temperaturanstieg von einem Grad Celsius bedeutet bei herkömmlichen Modulen eine Leistungsminderung von rund 0,4%. Eine bessere Hinterlüftung führt zu einer besseren Kühlung der Module und ist bereits durch einen größeren Abstand der Module von der Dachfläche erreichbar (Effizienzsteigerung ca. 2% bei 5cm Mehrabstand). Aus thermischer Sicht besonderst ungünstig sind traditionelle Indachlösungen, die ein Minimum an Hinterlüftung bieten (Effizienzminderung ca.5%).
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I

  • Inselanlage

    • Die erzeugte Energie wird in Batterien zwischengespeichert und danach verbraucht. Diese Anlagen sind nicht an das Stromnetz angeschlossen.
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J

  • Jahreserträge

    • Von Anfang März bis Ende Oktober kann man ca. mit 85% des Jahresertrages rechnen. Die Monate November bis Februar machen sich nur mit 15% bemerkbar. Wenn die Installation bis zum Frühjahr erfolgt, kann man also die Sommerphase noch ausnützen. Denn das Jahr der Inbetriebnahme zählt beim EEG nicht zu den 20 Jahren.
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K

  • Konzentratorzellen

    • Konzentratorzellen sind komplexe Zellen die aus verschiedenen übereinander gestapelten Schichten aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Die einzelnen Schichten sind auf verschiedene Lichtspektren optimiert. Da die Herstellung dieser Zellen (im engl. multijunktion cells) sehr kostspielig ist, verwendet man zur optimalen Nutzung Linsen, die das Sonnenlicht auf nur wenige quadratzentimeter große Zellen bündeln.
  • KWH

    • kWh ist die Abkürzung für Kilowattstunde. 1 kWh=1000 Watt über einen einstündigen Zeitraum.
  • KWpeak ( Kilowattpeak )

    • KWp (oder kWpeak) ist die Maßeinheit für die genormte Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls. Der auf Solarmodulen angegebene Wert bezieht sich auf die Leistung bei Standard-Testbedingungen. Die Testbedingungen dienen zur Normierung und zum Vergleich verschiedener Solarzellen oder Solarmodule. Es wird bei 25 °C Modultemperatur und 1000 W/m² Bestrahlungsstärke (STC-Bedingungen, STC steht für Standard-Test-Conditions) gemessen. Die Bestrahlungsstärke von 1000 W/m² kommt in Mitteleuropa über ein Jahr gesehen nicht sehr häufig vor (je weiter südlich, desto häufiger). Im normalen Betrieb haben Solarmodule bzw. die Solarzellen bei dieser Einstrahlung eine wesentlich höhere Betriebstemperatur als die im Test vorgesehenen 25 °C und damit auch einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad.
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L

  • Leerlaufspannung

    • Die Leerlaufspannung bezeichnet in der Photovoltaik die Spannung einer Zelle, wenn kein Verbraucher angeschlossen ist. Die Leerlaufspannung ist die größtmöglichste Spannung des Moduls. Die Spannung bleibt bei Veränderung der Einstrahlung relativ konstant und bricht erst bei unter 100W/m² zusammen.
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M

  • Modul

    • Bezeichnung für eine elektrisch anschlussfähige Einheit aus mehrern Solarzellen, mit Witterungsschutz (Glas), Einbettung und Rahmung.
  • Modulausrichtung

    • Zur effektiven Nutzung der Sonnenstrahlung werden die Module so ausgerichtet, dass die solare Ernte möglichst groß ausfallen kann. Hierbei spielen neben dem Einfallswinkel der Sonne auch der Azimutwinkel und der Neigungswinkel der Module eine Rolle. Der Azimutwinkel gibt an, wie viel Grad die Modulflächen von der exakten Südausrichtung abweichen.
      Der Neigungswinkel betrifft die Abweichung von der Horizontalen. Untersuchungen belegen, dass Solaranlagen mit einem Azimutwinkel von etwa 0° und einem Neigungswinkel um 30° optimal ausgerichtet sind. Doch kleinere Abweichungen sind nicht unbedingt problematisch. Bei der Orientierung nach Südost oder Südwest können noch immer rund 95% der möglichen Ernte eingefahren werden.
  • Modultypen

    • monokristallin, polykristallin, amorph
  • Modulverschmutzung

    • Auch die Verschmutzung der Module durch Staub und Vogelkot hat einen negativen Einfluss auf den Ertrag der PV-Anlage. Durch einen etwas steileren Anstellwinkel der Module kann man der Verschmutzung etwas entgegenwirken. Es hat sich gezeigt, dass die Selbstreinigung durch Niederschlag unter 10° Neigung gegen Null geht.
  • Monokristallin

    • Silizium, das als Einkristall gezogen gezogen wurde. Die Kristallstruktur im Inneren ist absolut homogen, was durch die gleichmäßige Außenfärbung erkennbar wird.
  • Modulwirkungsgrad

    • Der Modulwirkungsgrad gibt das Verhältnis zwischen der abgegebenen elektrischen Leistung und der eingestrahlten Leistung eines Solarmoduls an. Ein Wirkungsgrad von 10% bedeutet, dass für ein kWpeak Modulleistung 10m² Fläche benötigt werden. Bei einem Wirkungsgrad von 12,5% benötigt man nur 8m² Fläche zur Installation eines kWpeaks. Höhere Wirkungsgrade führen zu mehr Leistung bei gleicher Fläche.
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N

  • Neigungswinkel

    • Der Neigungswinkel bezeichnet den Winkel zwischen der Horizontalen/Vertikalen und des Stromgenerators (der Solarmodule). Er ist mitentscheident für die Effizienz der Photovoltaik-Anlage. Die ideale Neigung ist vom jeweiligen Breitengrad bestimmt und liegt in Deutschland bei 29-34°. Neben der Neigung ist der Azimut (Abweichung von der idealen Südausrichtung) für die Prüfung der grundsätzlichen Geeignetheit einer Fläche zum Einbau einer Photovoltaik-Anlage entscheident.
  • Netzbetreiber

    • Er besitzt das Stromnetz und verteilt, d.h. liefert den Strom. Als Stromverteiler ist er nach dem EEG derjenige, der die Vergütung zu zahlen hat. Wenn Sie einen vom Netzbetreiber abweichenden Stromanbieter haben, verlangt der Netzbetreiber von diesem Stromanbieter wiederum EEG-Beträge. Somit können die Stromanbieter sich finanziell nicht den regenerativen Energien entziehen.
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O

  • Oberflächenstrukturierung

    • Oberflächenstrukturierung (Textur) bezeichnet ein Verfahren zur Behandlung der Solarzellenoberfläche. Durch mechanische und chemische Manipulationen der Oberfläche wird eine verbesserte Einstrahlung der Sonnenlichtes erreicht ( zB. Pyramidenstrukturen).
  • Ohmsche Verluste

    • Ohmsche Verluste bezeichnen die beim durchfließen von Strom durch einen Widerstandes in Wärme umgewandelte und dadurch verloren gehende Energie.
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P

  • Photovoltaik

    • Ein physikalischer Effekt lässt eine Spannung in einer aus zwei elektrischen Polen bestehenden Halbleiterplatte entstehen. Angeschlossen an einen Verbraucher fließt ein Strom. Photo (griech.) = photos: das Licht; Volt=Einheit für die elektrische Spannung (Spannung durch Licht)
  • Photovoltaisches Prinzip

    • Das photovoltaische Prinzip beschreibt die Entstehung einer elektrischen Spannung in einem Halbleiter, einem Farbstoffmolekül oder ähnlichem, wenn bei Einstrahlung von Licht die Ladungsträger angeregt werden. Extrahiert man diese Ladungsträger, so kann man elektrische Energie in Form von Strom gewinnen. Das photovoltaische Prinzip wurde im Jahr 1839 von Becquerel entdeckt.
  • Polykristallin

    • Kristallstruktur von Silizium, in der mehrere Kristalle im Guss erstarren. Erkennbar sind polykristalline Zellen durch die sichtbaren Korngrenzen, es entsteht ein "Metal-Flake-Effekt".
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Q

  • Quantenausbeute

    • Die Quantenausbeute einer Solarzelle beschreibt das Verhältnis zwischen der Anzahl der gesammelten Elektronen und der Anzahl der eingestrahlten Photonen in Abhängigkeit von der Wellenlänge. Der Wirkungsgrad der photovoltaischen Energieumwandlung ist für die praktische Anwendung von Photovoltaik-Anlagen von ausschlaggebender Bedeutung. Bei den klassischen photovoltaischen Einrichtungen, wie Solarzellen, kann die Generationsquantenausbeute GQE, also die Anzahl der erzeugten Elektronen-Loch-Paare pro Strahlungsquant, maximal gleich 1 werden. Damit wird auch die meßbare interne Quantenausbeute IQE maximal gleich 1. Bisher wurde angenommen, daß der Wert 1 nicht überschritten werden kann, und daß der Anteil der Photonenenergie, der die von der Bandlücke des Halbleiters abhängige, für die Erzeugung eines Elektronen-Loch-Paares erforderliche Energie übersteigt, als Wärme verloren geht.
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R

  • Reflexionsstrahlung

    • Die von der Umgebung auf eine Empfangsfläche geworfene direkte und diffuse Sonnenstrahlung wird als reflektierte Solarstrahlung (Reflexionsstrahlung) bezeichnet. Helle Reflexionsflächen, welche die Sonneneinstrahlung auf einen nahe liegenden PV-Generator reflektieren, erhöhen den Stromertrag.
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S

  • Schutzklasse

    • Die Schutzklasse ( IP ) beschreibt in der Photovoltaik die Einsatzmöglichkeiten von Wechselrichtern. Die Erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen mechanische Beanspruchung (Berührungsschutz und Fremdkörperschutz). Die zweite Kennziffer den Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser. Je höher die Zahl, desto höher der Schutz.
      Beispiele:
      IP54 = Staubgeschützt / gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt
      IP65 = Staubdicht / gegen Strahlwasser aus allen Richtungen geschützt
  • Die Schutzklasse II ( SLKII )

    • ist in eine Prüfnorm für Photovoltaik-Module hinsichtlich ihrer elektrischen Betriebssicherheit, die erforderlich ist, wenn es im Solargenerator zu Gleichstromspannungen über 120 V kommt.

    • Prüfbedingungen
      • 1.1
        Sichtprüfung Beschädigungen, Materialveränderungen
      • 1.2
        Zeichnungsprüfung Überprüfung der technischen Unterlagen, Konformitätserklärungen, Nachweisen, u.s.w.
      • 2.1
        Überprüfung der Luft- und Kriechstrecken Mindestabstände gemäß IEC 60664-1 in Abhängigkeit der Bemessungsspannung und der Verschmutzungsgrade sowie der Schutzklasse
      • 2.2
        Nachweis der IP-Schutzart Nachweis/Prüfung gemäß IEC 60529 (mind. IP 54)
      • 2.3
        Stossbelastung Prüfung der Stossbelastbarkeit der Modulanschlussdose bzw. des Kabelanschlusses mit Stahlkugel
      • 2.4
        Kratztest Nachweis der mech. Stabilität bei Folienabdeckungen Prüfung nach UL 1703 mit „Testwagen“ und Hochspannungsprüfung in Abhängigkeit der Bemessungsspannung
      • 2.5
        Eignung von Standardteilen Mech. Festigkeit, UV-Beständigkeit, Dichtigkeit, Strom- /Spannungsfestigkeit, u.s.w. von Standardteilen wie Anschluss(-dose), Anschlussklemmen, PG-Verschraubungen, Bypassdioden, etc.
      • 3.1
        Stossspannungsprüfung Energiearme Stoßspannungsprüfung Ermittlung der Modulkapazität, Isolationsmessung, Stoßspannungsprüfung mit 6 kVp, Kontrollmessungen (Kapazität und Isolation)
      • 3.2
        Hochspannungsprüfung Prüfspannung:
        4 x Unenn + 2000 V Steigerung der Prüfspannung von Null an in kleinen Stufen innerhalb von 30 Sekunden auf vollen Betrag und 1 Minute aufrechterhalten.
      • 4.1
        Nachweis der Teilentladungsfreiheit Prüfprozedur gemäß IEC 60664-1
  • Solarsilizium Solarsilicium

    • Solarsilizium (Solarsilicium ) ist für die Photovoltaik aufbereitetes Silizium mit entsprechenden Reinheitsgrad. Das für die Photovoltaik verwendete Silizium darf nur eine Verunreinigung von einem Milliardstel Prozent aufweisen. Silizium ist das zweithäufigste Element der Erdkruste.
  • Solarzelle

    • Die Solarzelle ist ein elektronisches Bauteil, das absorbiertes Licht direkt in elektrische Energie (Strom) umwandeln kann.
  • Sonnenstunden

    • Anzahl der Stunden pro Jahr, in denen die Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche fällt, ohne durch Wolken verschattet zu werden.
  • STC (Standard Test Conditions)

    • STC (Standard Test Conditions) Die Standard-Testbedingungen sind die Bedingungen, bei der die Strom- und Spannungskennwerte eines Moduls/einer Zelle gemessen und und auf dem Modul-Datenblatt angegeben werden. STC=1.000W/m2, 25° Zelltemperatur, Sonnenspektrum AM=1,5.
  • String Strang

    • Ein String bezeichnet mehrere in Reihe geschaltete Solarzellen eines Moduls. Der Begriff String ist auch gebräuchlich für die Reihenverschaltung der Solarmodule innerhalb des Stromgenerators. Ein Stromgenerator besteht in der Regel aus mehreren Strings (Strängen).
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T

  • Tageslastlinie

    • Tageslastlinie (Tageslastganglinie) bezeichnet die (öffentliche) Nachfrage nach Strom im Tagesverlauf. Die Übereinstimmung von Tageslastlinie und Stromertrag ist insbesondere bei einem Photovoltaik-Inselsystem von Bedeutung.
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U-V

  • Verbindungshalbleiter

    • Verbindungshalbleiter sind Halbleiter, die aus einer Verbindung von zwei oder mehreren chemischen Elementen bestehen.
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W

  • Wafer

    • Gesägte Siliziumscheibe, Rohling für die Erstellung einer Solarzelle.
  • Wechselrichter

    • Wechselrichter wandelt den vom Stromgenerator erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom. Moderne Die Wechselrichterwirkungsgrade erreichen Werte von bis zu 98%. D.h. die Verluste bei der Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom liegen unter 2%. Wird in der Solarstromtechnik zur Netzeinspeisung benötigt.
  • Wertschöpfungskette, solare

    • Die solare Wertschöpfungskette bezeichnet die Stufen vom Sand/Rohsilizium bis zum fertigen Solarmodul.
  • Wirkungsgrad Modul/Zelle

    • Der Wirkungsgrad eines Moduls/einer Zelle ist definiert als Leistung pro Fläche. Der Wirkungsgrad sagt aber nichts aus über die Erträge eines Moduls/einer Zelle.
  • Wirtschaftlichkeit

    • Die Wirtschaftlichkeit einer Solarstromanlage berechnet sich aus den Kosten der Anlage und den Einspeisevergütungen. Bei einer Dachneigung von 30° und Südausrichtung hat sich die Anlage durchschnittlich in 12-14 Jahren bezahlt gemacht.
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X-Z

  • Zelltypen | Modultypen

    • Man unterscheidet in der Photovoltaik verschiedene Zelltypen bzw. Zellarten. Zunächst unterscheidet man die kristallinen Zellen von den Dünnschichtzellen.

    • Die kristallinen (Dickschicht-) Zellen unterteilen sich in:
      • polykristalline Zellen
      • monokristalline Zellen
    • Zu den Dünnschichtzellen zählt man:
      • amorphe Silizium-Zellen
      • Kupfer-Indium-Diselinid-Zellen
      • Cadmium-Tellurid-Zellen
      • Farbstoffzellen
      • kristalline Silizium-Dünnschichtzellen
      • Konzentratorzellen
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